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Stefan Wolpe (1902–1972)

Der junge, vielseitige Komponist Stefan Wolpe, der mit seinem „phänomenalen“ Klavierspiel begeisterte, persiflierte Hitler bereits 1926 in seiner Kabarett-Oper „Zeus und Elida“. Von der Dada-Bewegung beeinflusst und in derNovembergruppe“ radikaler Künstler aktiv, schrieb er ab 1929 vor allem Agitprop-Theaterstücke, komponierte Agitproplieder und „lebte wie ein wahrhaft besessener Vagabund“ (Wolpe). 1933 floh er, gelangte nach Palästina und 1938 in die USA.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Thomas Phleps, Stefan Wolpe. Das Ganze überdenken. Vorträge über Musik 1935-1962, Saarbrücken 2002.

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