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Theodor Wolff (1868–1943)

Theodor Wolff, der Chefredakteur des Berliner Tageblatt, war ein entschiedener Demokrat, Kritiker des Wilhelminismus und Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei. Im März 1933 floh er vor dem NS-Terror  nach Frankreich. Er wurde 1943 verhaftet und starb an den Folgen der KZ-Haft. Sein Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee. Der seit 1962 verliehene wichtigste deutsche Journalistenpreis ist nach ihm benannt.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Judith Prokasky

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Literatur:

Wolfram Köhler, Der Chefredakteur Theodor Wolff. Ein Leben in Europa, 1868–1943, Düsseldorf 1978.
Bernd Sösemann, Theodor Wolff. Journalist, Weltbürger, Demokrat, Berlin/Teetz 2004.
Bernd Sösemann, Theodor Wolff. Ein Leben mit der Zeitung, Stuttgart 2012.

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Berlinbezug

  • Grab
    Jüdischer Friedhof Weißensee
    Herbert-Baum-Straße 45
    13088 Berlin

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