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Ernst Wolff (1877–1959)

Als Präsident der Rechtsanwaltskammer Berlin und Vorsitzender der Vereinigung der Vorstände der Deutschen Rechtsanwaltskammern gehörte der Anwalt und Notar Ernst Wolff zu den angesehensten Juristen Deutschlands. 1933 seiner Ämter enthoben und 1938 mit Berufsverbot belegt, emigrierte er 1939 nach England, wo er Prinzipien für die Rückerstattung entwickelte. 1948 zurückgekehrt, wirkte Wolff unter anderem als Präsident des Obersten Gerichtshofes in der britischen Zone.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Helmut Heinrichs/Harald Franzki/Klaus Schmalz/Michael Stolleis (Hg.), Deutsche Juristen jüdischer Herkunft, München 1993.
Horst Göppinger, Juristen jüdischer Abstammung im „Dritten Reich“, München 1990.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Anwaltskanzlei
    Pariser Platz 1
    10117 Berlin

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