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Edith Wolff (1904–1997)

Edith Wolff wurde als Tochter eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter geboren und evangelisch getauft. Nach 1933 brach sie ihr Philosophiestudium ab. Aus Protest gegen die antijüdischen Aktionen des NS-Regimes versandte sie anonyme Postkarten mit provokantem Inhalt an NS-Behörden. Am 27. Februar 1943 gründete sie mit anderen die jüdische Jugendgruppe Chug Chaluzi. Wegen ihrer Hilfe für Juden wurde sie im Juni 1943 festgenommen.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

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Literatur:

Wolfgang Benz (Hg.), Lexikon des deutschen Widerstandes, Frankfurt a. M. 2001.
Irmgard Klönne, 1933 wurde das anders. Da habe ich alles Jüdische betont. Edith Wolff, genannt Ewo – Eine Würdigung, in: Gudrun Maierhof/Silke Mehrwald/Leonie Wagner (Hg.), Jüdin – Deutsch – deutsche Jüdin? Auswirkungen des Antisemitismus in Deutschland, Kassel 1993, S. 28–33 (Ariadne – Almanach des Archivs der Deutschen Frauenbewegung 23).
Wilfried Löhken/Werner Vathke (Hg.), Juden im Widerstand. Drei Gruppen zwischen Überlebenskampf und politischer Aktion. Berlin 1939–1945, Berlin 1993.

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