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Charlotte Wolff (1897–1986)

Als Jüdin musste die Sexualwissenschaftlerin Charlotte Wolff 1933 ihre Stellung als stellvertretende Direktorin an der Klinik für Familienplanung aufgeben. Nachdem die lesbisch lebende Wolff wegen Tragens von Männerkleidung kurzzeitig von der Gestapo verhaftet worden war, emigrierte sie nach Frankreich und später nach England. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wie „Psychologie der Lesbischen Liebe“ (1973) erlangten große Bedeutung für die Frauen- und Lesbenbewegung.

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Literatur:

Claudia Rappold, Charlotte Wolff. Ärztin, Psychotherapeutin, Wissenschaftlerin und Schriftstellerin, Berlin 2005.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 60.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Rudolf-Virchow-Krankenhaus
    Augustenburger Platz 1
    13353 Berlin

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