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Otto Wels (1873–1939)

Am 23. März 1933 lehnte der SPD-Vorsitzende Otto Wels in der letzten freien Reichstagsrede gemeinsam mit seiner Fraktion das „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ ab. Dieses sogenannte „Ermächtigungsgesetz“ bildete die Grundlage der NS-Diktatur. Wels, der kurz darauf ins Ausland ging und dort die Exilorganisation der SPD aufbaute, gehörte im Sommer 1933 zu den ersten, die von den Nationalsozialisten ausgebürgert wurden. Kurz nach Kriegsbeginn starb er in Paris.

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Literatur:

Hans J. L. Adolph, Otto Wels und die Politik der deutschen Sozialdemokratie. 1894–1939. Eine politische Biographie, Berlin 1971.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 59.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Reichstag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

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