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Bernhard Weiß (1880–1951)

Bernhard Weiß© BArch, Bild 102-10213/ Georg Pahl

Der Berliner Vize-Polizeipräsident Bernhard Weiß ging als engagierter Demokrat schon früh gegen die aufkommende NSDAP vor. Als Teil der mondänen Berliner Gesellschaft, vor allem aber als Jude, wurde er daraufhin unter dem Schmähnahmen „Isidor“ zum Ziel der berüchtigtsten antisemitischen Hetzkampagne der Weimarer Republik. 1932 per Staatsstreich entmachtet, floh Weiß 1933 nach London – die erste Ausbürgerungsliste der Nationalsozialisten enthielt auch seinen Namen.

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Literatur:

Dietz Bering, Kampf um Namen. Bernhard Weiß gegen Joseph Goebbels, Stuttgart 1991.
Joachim Rott, Bernhard Weiß (1880–1951), Berlin 2008.

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