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Jean Weidt (1904–1988)

Der Tänzer und Choreograf Jean Weidt war Ende der 1920er-Jahre ein bedeutender Vertreter des sozialkritischen Ausdruckstanzes. Mit seiner Gruppe „Rote Tänzer“ brachte das KPD-Mitglied Weidt Themen der Arbeiterklasse auf die Bühne. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er inhaftiert und misshandelt, im Mai 1933 floh er aus Deutschland nach Paris. Nach der Besetzung Frankreichs kämpfte er als Freiwilliger in der britischen Armee gegen Deutschland.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Yvonne Hardt, Politische Körper. Ausdruckstanz, Choreografien des Protests und die Arbeiterkulturbewegung in der Weimarer Republik, Münster 2004, S. 140–171.
Jean Weidt, Der Rote Tänzer, Berlin 1968.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Wallner-Theater
    Singerstraße 1
    10179 Berlin

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