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Marek Weber (1888–1964)

Mit dem von ihm geleiteten Salonorchester war der Violinist Marek Weber seit den 1910er-Jahren in den Spitzenhotels der Stadt ein Publikumsmagnet. Zahlreiche Schallplatten sorgten dafür, dass Weber und seine Kapelle weithin bekannt wurden und auf Tourneen ins europäische Ausland gehen konnten. Bis 1937 blieb er als Jude noch im nationalsozialistischen Deutschland, emigrierte dann aber in die USA. Auch dort machte er sich als „Walzerkönig des Radios“ rasch einen Namen.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Peter Dempsey, Marek Weber. His Violin and His Orchestra, Herefordshire 2011.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.163.

 

 

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Hotel Adlon
    Unter den Linden 77
    10117 Berlin

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