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Otto Wallburg (1881–1944)

Der Theater- und Filmschauspieler Otto Wallburg war mit Filmrollen wie in „Der Kongreß tanzt“ (1931) eine Größe im Berliner Kulturleben. Mit der Machtübernahme verlor er als Jude seinen Vertrag bei der UFA und emigrierte zuerst nach Österreich und dann in die Niederlande, wo er als Kabarettist auftrat. Nach der Besetzung tauchte er unter, wurde jedoch aufgespürt und verhaftet. 1944 wurde Wallburg nach Auschwitz deportiert und dort in den Gaskammern ermordet.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 82.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Deutsches Theater
    Reinhardtstraße 27a-31
    10117 Berlin

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