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Martin Wagner (1885–1957)

Der Architekt Martin Wagner prägte als Stadtbaurat das Erscheinungsbild Berlins maßgeblich. Neue Wohnanlagen, aber auch der Ausbau der U-Bahn und die Umgestaltung Berliner Plätze gehen auf seine Planungen zurück. Wagner, ein Verfechter des sozialen Städtebaus, wurde im März 1933 beurlaubt und emigrierte nach Istanbul, wo er die türkische Regierung beriet; später ging er in die USA. Nach dem Krieg versuchte er vergeblich, in West-Berlin wieder Beschäftigung zu finden.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Bernhard Wagner, Martin Wagner (1885–1957). Leben und Werk. Eine biographische Erzählung. Hamburg 1985.
Akademie der Künste (Hg.), Martin Wagner 1885–1957. Wohnungsbau und Weltstadtplanung. Die Rationalisierung des Glücks, Berlin 1985.
Ludovica Scarpa, Martin Wagner und Berlin. Architektur und Städtebau in der Weimarer Republik, Braunschweig 1986.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Lindenhofsiedlung
    Röblingstraße 29
    12105 Berlin

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