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Carl von Ossietzky (1889–1938)

Der engagierte Demokrat und Pazifist Carl von Ossietzky, der mit der Weltbühne bis zu ihrem Verbot 1933 eine der wichtigsten Zeitschriften der bürgerlichen Linken herausgab, wurde bereits kurz nach Machtantritt der Nationalsozialisten inhaftiert. In der KZ-Haft erkrankte er an Tuberkulose, 1936 wurde er schließlich entlassen. Im selben Jahr erhielt er den Friedensnobelpreis, den er jedoch nicht entgegennehmen durfte. Er starb bald darauf an den Folgen seiner Erkrankung.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Werner Boldt, Carl von Ossietzky. Vorkämpfer der Demokratie, Berlin 2013.
Wilhelm von Sternburg, Es ist eine unheimliche Stimmung in Deutschland. Carl von Ossietzky und seine Zeit, Berlin 1996.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Redaktionsräume "Die Weltbühne"
    Kantstraße 152
    10623 Berlin

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