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Luhgie von Klepacki (1917–2007)

Schon als junger Mann trat der Gitarrist Luhgie von Klepacki regelmäßig in Berlin auf. Als Sinto war er ab 1936 zeitweilig im Zwangslager Marzahn interniert, bis man ihn 1939 zur Luftwaffe einzog. Nach seiner Entlassung 1942 tauchte er bei Freunden unter, spielte aber mit seinem Orchester weiter bei privaten Veranstaltungen und in Berliner Tanzlokalen. Kurz vor Kriegsende wurde er denunziert und entging nur knapp der Todesstrafe. Nach 1945 arbeitete er weiter als Musiker.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Dörte Esselborn

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 81.

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