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Else Ury (1877–1943)

Mit den „Nesthäkchen“-Büchern wurde die Berliner Schriftstellerin Else Ury zu einer der bekanntesten und meistgelesenen Kinderbuchautorinnen ihrer Zeit. Als Jüdin wurde sie 1935 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen, ihre gutbürgerlichen Bücher wurden jedoch weiterhin gelesen. Obwohl Freunde und Verwandte sie zur Ausreise drängten, blieb Else Ury in Deutschland. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und sofort nach ihrer Ankunft ermordet.

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Literatur:

Barbara Asper/Hannelore Kempin/Bettina Münchmeyer-Schöneberg, Wiedersehen mit Nesthäkchen. Else Ury aus heutiger Sicht, Berlin 2007.
Marianne Brentzel, Mir kann doch nichts geschehen. Das Leben der Nesthäkchen-Autorin Else Ury, Berlin 2007.

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