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Richard Unger (1866–1947)

Als Nachfolger des Firmengründers Berthold Kempinski stand Richard Unger seit 1910 an der Spitze des Hotel- und Gaststättenbetriebs Kempinski, zu dem seit 1928 auch das Haus Vaterland gehörte. Schon vor 1933 als jüdisch diffamiert, wurde das Unternehmen Kempinski 1937 unter Zwang und weit unter Wert an einen Konkurrenten verkauft. Ohne sein Vermögen mitnehmen zu können, floh Unger 1939 nach England und später in die USA. Von den Nationalsozialisten wurde er ausgebürgert.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Elfi Pracht, M. Kempinski & Co, Berlin 1994.

Jochen Kleining, M. Kempinski & Co. Die "Ariesirung" eines Berliner Traditionsunternehmens, Hamburg 2008.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Restaurant Kempinski
    Fasanenstraße 21
    10719 Berlin

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