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Hans Ullstein (1859–1935)

Unter der Leitung von Hans Ullstein und seinen vier Brüdern wuchs das vom Vater gegründete Verlagshaus Ullstein zum größten Verlagshaus der damaligen Zeit. Als Juden diffamiert, mussten die Ullsteins 1934 das Unternehmen für einen Bruchteil des eigentlichen Wertes abgeben; es wurde dem NSDAP-Parteiverlag Eher angegliedert. Nach dem Tod Hans Ullsteins im Jahr 1935 gingen seine Brüder ins Exil, die ursprünglich an sie ausgezahlte Kaufsumme wurde konfisziert.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Hermann Ullstein, Das Hans Ullstein, Berlin 2013.

Sten Nadolny, Ullsteinroman, München 2003.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.186.

 

 

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