Personen suchen

Johann „Rukeli“ Trollmann (1907–1944)

Der Sinto Johann „Rukeli“ Trollmann war einer der bekanntesten Boxer der Weimarer Republik. Mit seinem tänzelnden Boxstil gewann er 1933 die deutsche Profi-Meisterschaft im Halbschwergewicht – der Titel wurde ihm wegen „undeutschen Boxens“ jedoch aberkannt. 1942 zunächst in das KZ Neuengamme verschleppt, kam er von dort unerkannt ins Außenlager Wittenberge, wo ihn ein Kapo aus Rache totschlug. Erst 2003 wurde sein Meister-Gürtel von 1933 symbolisch an die Familie übergeben.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:


Hans Firzlaff, Knock-out: das Leben des deutschen Sinti-Boxers Rukelie Trollmann aus der hannoverschen Altstadt, Hannover 1997.
Roger Repplinger, Leg dich, Zigeuner. Die Geschichte von Johann Trollmann und Tull Harder, München 2008.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Bierbrauerei
    Fidicinstraße 3
    10965 Berlin

Person auf der Karte