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Lisa Tetzner (1894–1963)

Die Kinderbuchautorin Lisa Tetzner zog in den 1920er-Jahren als erfolgreiche Märchenerzählerin über die Dörfer. Ab 1927 arbeitete sie beim Berliner Rundfunk für den Kinderfunk, dessen Leitung sie 1932 übernahm. Tetzner emigrierte im März 1933 mit ihrem Ehemann, dem KPD-Politiker Kurt Kläber, in die Schweiz, wo sie gemeinsam Kinderbücher wie „Die schwarzen Brüder“ verfassten. 1938 wurde sie ausgebürgert und erhielt nach dem Krieg die Schweizer Staatsangehörigkeit.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Judith Prokasky

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Literatur:

Bettina Kümmerling-Meibauer, Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Ein internationales Lexikon, Stuttgart/Weimar 1999.
Gisela Bolius, Lisa Tetzner – Leben und Werk, Frankfurt a. M. 1997.

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Berlinbezug

  • Widmung
    Lisa-Tetzner-Grundschule
    Hasenhegerweg 12
    12353 Berlin

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