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Gabriele Tergit (1894–1982)

Die Journalistin Gabriele Tergit schrieb ab 1920 für die renommiertesten Blätter der Zeit: die Vossische Zeitung, das Berliner Tageblatt und die Weltbühne. Als Gerichtsreporterin prangerte sie Richter an, die ‚auf dem rechten Auge blind‘ waren. Ihr Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ wurde 1931 ein Bestseller. Als Jüdin und NS-Gegnerin floh sie im März 1933 mit Mann und Kind. Im Exil – zunächst Prag, dann Tel Aviv und London – geriet sie weitgehend in Vergessenheit.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Judith Prokasky

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Literatur:

Jens Brüning (Hg.), Gabriele Tergit. Atem einer anderen Welt, Frankfurt a. M. 1994.
Hans Wagener, Gabriele Tergit. Gestohlene Jahre, Göttingen 2013.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Redaktionsräume "Die Weltbühne"
    Kantstraße 152
    10623 Berlin

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