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Bruno Taut (1880–1938)

Der Architekt Bruno Taut veränderte durch seine Wohnungsbauten wie die Hufeisensiedlung in Britz das Gesicht Berlins. Den Nationalsozialisten galt der Professor als „Kulturbolschewist“, die Mitgliedschaft der Akademie der Künste wurde ihm entzogen. Daraufhin emigrierte Taut nach Japan, 1936 in die Türkei. Dort kam ihm die Ehre zuteil, als bis heute einziger Ausländer und Nicht-Muslim auf dem Ehrenfriedhof des türkischen Staates in Istanbul bestattet zu werden.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Winfried Brenne, Bruno Taut. Meister des farbigen Bauens in Berlin, Salenstein 2005.
Unda Hörner, Die Architekten Bruno und Max Taut. Zwei Brüder – zwei Lebenswege, Berlin 2012.
Kurt Junghanns, Bruno Taut 1880–1938. Architektur und sozialer Gedanke, Stuttgart 2001.
Winfried Nerdinger/Kristiana Hartmann/Matthias Schirren/Manfred Speidel, Bruno Taut 1880–1938. Architektur zwischen Tradition und Avantgarde, Stuttgart 2001.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Hufeisensiedlung
    Fritz-Reuter-Allee 48
    12359 Berlin

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