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Richard Tauber (1891–1948)

Seine Stimme kannte jedes Kind, seine Lieder pfiff ganz Berlin – der Tenor Richard Tauber begeisterte das Publikum auf der Bühne und im Tonfilm. Von den Nationalsozialisten als „Jude“ attackiert, obwohl er gar kein Jude war, und von SA-Leuten 1933 verprügelt, emigrierte Tauber erst 1938. Inzwischen europaweit berühmt, erhielt der „König des Belcanto“ 1940 die britische Staatsbürgerschaft. Er engagierte sich auch in der Truppenbetreuung; 1948 starb er in London an Krebs.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Michael Jürgs, Gern hab' ich die Frau'n geküßt. Die Richard-Tauber-Biographie,  München 2000.
Otto Schneidereit, Richard Tauber. Ein Leben, eine Stimme, Berlin 2000.
Evelyn Steinthaler, Morgen muß ich fort von hier. Richard Tauber. Die Emigration eines Weltstars, Wien 2011.

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Weitere Bilder

Richard Tauber, 1925© David Friedmann

Diese Zeichnung von David Friedmann wurde freundlicherweise bereit gestellt von Miriam Friedmann Morris. Mehr zu David Friedmann finden Sie hier.

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Metropoltheater
    Behrenstraße 55-57
    10117 Berlin

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