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Paul Ferdinand Straßmann (1866–1938)

Der international renommierte Arzt und Kunstmäzen Paul Ferdinand Straßmann gründete 1909 eine private Frauenklinik in der Schumannstraße 18 und wurde 1921 a.o. Professor an der Berliner Universität. Obwohl der Gynäkologe bereits 1895 zum evangelischen Glauben konvertiert war, verfolgten ihn die Nationalsozialisten als Juden, entzogen ihm 1935 die Lehrbefugnis und zwangen ihn, seine Klinik an die Charité zu verkaufen. 1938 verstarb er während eines Besuchs in der Schweiz.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Eberhard Neumann-Redlin von Meding

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Wolfgang Paul Strassmann, Die Strassmanns. Schicksale einer deutsch-jüdischen Familie über zwei Jahrhunderte, Frankfurt a. M. 2006.
Jutta Lange-Quassowski/Volkmar Schneider, Eine bedeutende Ärztedynastie: Die Strassmanns, Berlin 2012, S. 13–26.

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Berlinbezug

  • Grab
    Friedhof Wannsee
    Lindenstraße 1-2
    14109 Berlin
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