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Camilla Spira (1906–1997)

Die Schauspielerin Camilla Spira trat seit Ende der 1920er-Jahre mit großem Erfolg auf Berliner Bühnen und in Stumm- und Tonfilmen auf. Drei Jahre lang spielte sie umjubelt in der Operette „Im Weißen Rössl“ mit. Als „Halbjüdin“ diffamiert, wurde ihr nach 1933 die Fortsetzung ihrer Bühnen- und Filmkarriere versperrt. 1938 floh sie in die Niederlande, überlebte das Lager Westerbork und kehrte 1947 nach Deutschland zurück. In West-Berlin ansässig, konnte sie an frühere Erfolge anknüpfen.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Ulrich Liebe, Verehrt, verfolgt, vergessen. Schauspieler als Naziopfer, Weinheim/Basel 2005.
Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933-1945,  Berlin 2008.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.102.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Theater des Kulturbundes Deutscher Juden
    Kommandantenstraße 58
    10969 Berlin

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