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Kurt Singer (1885–1944)

Kurt Singer, ehemaliger Intendant der Städtischen Oper Charlottenburg, hatte wesentlichen Anteil an der Bewahrung des jüdischen Kulturlebens in der NS-Zeit. In der Wohnung des promovierten Arztes und Musikwissenschaftlers gründete sich 1933 der Kulturbund Deutscher Juden, den Singer leitete. 1938 floh er in die Niederlande, 1943 wurde er dort verhaftet. Er wurde in das Gestapo-Lager Theresienstadt deportiert, wo er 1944 zu Tode kam.

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Literatur:


Gabriele Fritsch-Vivie Gegen alle Wiederstände. Der Jüdische Kulturbund 1933–1941, Berlin 2013.
Elke Geisel/Henryk M. Broder, Premiere und Pogrom. Der Jüdische Kulturbund 1933-1941. Texte und Bilder, Berlin 1992.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 78.

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