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Kurt Singer (1885–1944)

Kurt Singer© Jüdisches Museum, Berlin

Kurt Singer, ehemaliger Intendant der Städtischen Oper Charlottenburg, hatte wesentlichen Anteil an der Bewahrung des jüdischen Kulturlebens in der NS-Zeit. In der Wohnung des promovierten Arztes und Musikwissenschaftlers gründete sich 1933 der Kulturbund Deutscher Juden, den Singer leitete. 1938 floh er in die Niederlande, 1943 wurde er dort verhaftet. Er wurde in das Gestapo-Lager Theresienstadt deportiert, wo er 1944 zu Tode kam.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

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