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Hugo Simon (1880–1950)

Im Haus des Bankiers und Kunstmäzens Hugo Simon trafen sich Berliner Künstler und Linksintellektuelle. Nach der Novemberrevolution 1918 war Simon als USPD-Mitglied einige Monate Finanzminister Preußens; in die Ankaufskommission der Berliner Nationalgalerie brachte er wiederum seinen Kunstverstand ein. 1933 emigrierte er nach Paris, wo er andere Flüchtlinge unterstützte, 1941 entkam er nach Brasilien. Seine wertvolle Kunstsammlung geriet weitgehend in fremde Hände.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Izabela Maria Furtado Kestler, Die Exilliteratur und das Exil der deutschsprachigen Schriftsteller und Publizisten in Brasilien, Frankfurt a. M. 1992.
Frithjof Trapp, Die Autobiographie des Bankiers und Politikers Hugo Simon: politische Reflexion im Medium des deutschen Realismus, in: Exil, Bd. 6, Frankfurt a. M. 1986, S. 30-38.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.38.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Alte Nationalgalerie
    Bodestraße 1-3
    10178 Berlin

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