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Max Sievers (1878–1944)

Max Sievers © Kulturhistorisches Archiv des Humanistischen Verbands Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg

Seit 1922 war Max Sievers in führenden Funktionen im Freidenkerverband tätig. Es gelang ihm, den Verein in eine bedeutende Kultur- und Weltanschauungsorganisation mit über 600.000 Mitgliedern zu verwandeln. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste Sievers emigrieren. Er betätigte sich als Herausgeber wichtiger Exilzeitschriften. 1943 fiel er in Frankreich der Gestapo in die Hände, wurde zum Tode verurteilt und 1944 hingerichtet.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt vom Humanistischen Verband Deutschlands, LV Berlin-Brandenburg

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Sitz des Deutschen Freidenker-Verbands
    Gneisenaustraße 41
    10961 Berlin

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