Personen suchen

Georg Siegmann (1869–1944)

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Anwalt des Zoologischen Gartens zu Berlin, Justizrat Georg Siegmann, schied gegen Ende 1933 unter erheblichem Druck aus der Zooleitung aus. Seine schriftliche Abschiedsbotschaft wurde hier nicht mehr verlesen, der Nachfolger, ein NS-Aktivist, dagegen herzlich empfangen. Noch bis 1938 als Anwalt tätig, wurde er 1942 nach Theresienstadt und 1944 nach Auschwitz deportiert. Er gilt seitdem als verschollen.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Simone Ladwig-Winters, Anwalt ohne Recht. Das Schiksal jüdischer Rechtsanwälte in Berlin nach 1933, Berlin 1998.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.192.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wohnung
    Lützowstraße 77
    10785 Berlin

Person auf der Karte