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Anna Seghers (1900–1983)

1928 erhielt Anna Seghers, Gründungsmitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, gleich für ihr erstes Buch den Kleist-Preis. 1933 wurde sie von der Gestapo verhaftet, ihre Bücher wurden verboten und verbrannt. Daraufhin floh sie nach Frankreich und 1941 nach Mexiko, wo ihr berühmtestes Werk „Das siebte Kreuz“ (1942) entstand. 1947 kehrte Seghers nach Berlin zurück, erhielt den Büchner-Preis und wurde ab 1950 eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Christiane Zehl Romero, Anna Seghers. Eine Biographie 1900–1947, Berlin 2000.
Christiane Zehl Romero, Anna Seghers. Eine Biographie 1947–1983, Berlin 2003.
Anita Wünschmann, Anna Seghers. Jüdin, Kommunistin, Weltbürgerin – die große Erzählerin des 20. Jahrhunderts, Berlin 2004.

 

 

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