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Werner Seelenbinder (1904–1944)

Der Kommunist Werner Seelenbinder war ein überaus erfolgreicher Ringer. Er nahm an zahlreichen internationalen Arbeitersport-Wettkämpfen teil und wurde seit 1933 mehrmals Deutscher Meister. Bei den Olympischen Spielen 1936, an denen er trotz seiner politischen Einstellung aus Alibigründen teilnehmen durfte, wurde er Vierter. Seit 1936 beteiligte er sich am Widerstand gegen den Nationalsozialismus. 1942 wurde er verhaftet und 1944 hingerichtet.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Ralf Schäfer

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Literatur:

Karl Heinz Jahnke, Ermordet und ausgelöscht. Zwölf deutsche Antifaschisten, Freiburg 1995, S. 106–114.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.158.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Olympiastadion
    Olympischer Platz 3
    14053 Berlin

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