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Vera Schwarz (1888–1964)

Die aus Kroatien stammende Opernsängerin Vera Schwarz trat auf den großen Bühnen auf, nicht nur zwischen Wien und Berlin, sondern in ganz Europa. Sie wirkte sowohl in großen Inszenierungen der Staatsoper Unter den Linden als auch in Operetten des Metropol-Theaters mit. 1933 floh sie zuerst nach Österreich, später nach England und in die USA, wo sie ihre Karriere mit Erfolg fortsetzen konnte. Nach dem Krieg kehrte sie nach Wien zurück und bildete den Sänger-Nachwuchs aus.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Karl Josef Kutsch/Leo Riemens, Großes Sängerlexikon. Bd 4, München 1999.

Hannes Heer/Jürgen Kersting, Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der Juden" und politisch Untragbaren" aus den Dresdner Theatern 1933 bis 1945, Berlin 2011, S. 68.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.190.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Staatsoper
    Unter den Linden 7
    10117 Berlin

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