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Oda Schottmüller (1905–1943)

Die Tänzerin und Bildhauerin Oda Schottmüller führte seit 1931 sehr erfolgreich sozialkritische Maskentänze mit selbst gestalteten Kostümen in der Tradition der Bauhaus-Künstler auf. Seit 1936 gehörte sie der Widerstandsgruppe um Harro Schulze-Boysen an und schrieb zu den Novemberpogromen: „Keinen Tee hätte man brühen können – auf der kochenden Volksseele“. 1942 wurde sie verhaftet und nach einem Urteil des Reichskriegsgerichts am 5. August 1943 hingerichtet.

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Literatur:


Geertje Andresen, Oda Schottmüller 1905–1943. Die Tänzerin, Bildhauerin und Nazigegnerin, Berlin 2005.

Geertje Andresen, Wer war Oda Schottmüller? Zwei Versionen ihrer Biographie und deren Rezeption in der alten Bundesrepublik und in der DDR, Berlin 2012.

Wolfgang Benz/Walter H. Pehle (Hg.), Lexikon des deutschen Widerstandes, Frankfuet a. M. 1994, S. 392.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Volksbühne
    Linienstraße 227
    10178 Berlin

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