Personen suchen

Renate Schottelius (1921–1998)

Als Tänzerin des Kinderballetts der Städtischen Oper entdeckte Renate Schottelius ihre Begeisterung für den modernen Tanz. Bereits  seit Ende der 1920er-Jahre stand sie auf der Bühne. 1933 als „Halbjüdin“ aus der Oper ausgeschlossen, emigrierte sie 1936 14-jährig allein nach Argentinien. Fasziniert von den kontrapunktischen Bewegungen, Sprüngen und der Improvisation des neuen Tanzes, wurde sie eine international anerkannte moderne Tänzerin.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:


Brigitte Macher, Renate Schottelius. Ein europäisch-amerikanisches Leben. Ein Portret der Wegbereiterin des modernen Tanzes in Argentinien, in: Ballett Intern 21 (1998), H.1.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.141.

Schottelius, Renate in: Exil-Archiv, www.exilarchiv.de/DE/index.php

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Städtische Oper Charlottenburg
    Bismarckstraße 34-37
    10627 Berlin

Person auf der Karte