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Bully Salem Schott (1914–2000)

Als Boxer wurde er sogar Brandenburgischer Landesmeister –  der aus ärmlichem ostjüdischem Elternhaus stammende „Bully“ Schott. Im jüdischen Sportklub „Makkabi“ hatte er 1930 angefangen und trat bald im Berliner Sportpalast und bei internationalen Veranstaltungen auf. 1939 wurde er inhaftiert, zunächst im KZ Sachsenhausen, dann in Auschwitz. Im August 1944 gelang ihm von dort die Flucht. Versteckt überlebte er in Berlin und emigrierte 1950 nach Australien.

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Literatur:

Konrad Kwiet, Ich habe mich durchs Leben geboxt! Die unglaunliche Geschichte des Bully Salem Schott, in: Marion Kaplan/Beate Mayer (Hg.), Judische Welten. Juden in Deutschlend vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Göthingen 2005. 

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 31.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Turn- und Sportverein Makkabi
    Passauer Straße 4
    10789 Berlin

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