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Samson Cioma Schönhaus (1922–)

Aufgrund seiner jüdischen Herkunft musste Samson Cioma Schönhaus seine Ausbildung zum Grafiker abbrechen und Zwangsarbeit leisten. Seine Eltern wurden im Juni 1942 deportiert und ermordet. Cioma Schönhaus kam in Kontakt zu Regimegegnern und begann, für sie Ausweise zu fälschen. Ab September 1942 lebte er selbst versteckt unter falscher Identität. Im September 1943 floh er aus Berlin und konnte sich Anfang Oktober 1943 in die Schweiz retten, wo er noch heute lebt.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Marion Neiss (Hg.), Der Passfälscher. Die unglaubliche Geschichte eines jungen Grafikers, der im Untergrund gegen die Nazis kämpfte, Frankfurt a. M. 2004.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.268-269.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Passfälscher-Werkstatt
    Waldstraße 1
    10551 Berlin

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