Personen suchen

Margarete Schlegel (1899–1987)

Margarete Schlegel war in den 1920er- und frühen 1930er-Jahren eine populäre Schauspielerin, die unter anderem im Film „Berlin Alexanderplatz“ (1931) mitwirkte. Noch bevor sie von der Reichkulturkammer mit einem faktischen Berufsverbot belegt wurde, emigrierte sie, selbst nicht-jüdisch, 1935 mit ihrem jüdischen Ehemann nach England. Dort beteiligte sie sich an Rundfunksendungen gegen das NS-Regime; die Fortsetzung ihrer Schauspielkarriere gelang ihr jedoch nicht.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 306 ff.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 42.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Deutsches Theater
    Reinhardtstraße 27a-31
    10117 Berlin

Person auf der Karte