Personen suchen

Jenny Schaffer-Bernstein (1888–1943)

Die aus Österreich stammende Schauspielerin Jenny Schaffer-Bernstein begann ihre Karriere in den 1910er-Jahren am Deutschen Theater in Berlin, nahm aber auch zahlreiche Engagements in anderen Städten an. Nachdem sie 1933 als Jüdin vom Spielbetrieb ausgeschlossen wurde, trat sie bis zuletzt in Theateraufführungen des Jüdischen Kulturbundes auf. Danach musste sie Zwangsarbeit leisten. Im Frühjahr 1943 wurde sie deportiert und in den Gaskammern in Auschwitz ermordet.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 304ff.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.122.

Hannes Heer/Sven Fritz/Heike Brummer/Jutta Zwilling, Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der "Juden" und "politisch Untragbaren" aus den hessischen Theatern 1933 bis 1945, Berlin 2011.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Deutsches Theater
    Reinhardtstraße 27a-31
    10117 Berlin

Person auf der Karte