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Efim Schachmeister (1894–1944)

In den 1920er-Jahren brachte er Berlin zum Tanzen: der Geiger Chaim „Efim“ Schachmeister. Um 1910 nach Berlin gekommen, war er seit 1923 Leiter verschiedener Tanzorchester und spielte in den besten Tanzlokalen. Seine Kombination aus Jazz und traditioneller jüdischer sowie Roma-Musik war auch auf Schallplatten äußerst erfolgreich. Als Jazz-Geiger und Jude musste er 1933 fliehen – er starb im Exil in Buenos Aires.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Jürgen Wölfer, Jazz in Deutschland – Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute, Höfen 2008.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 24.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Wintergarten des Hotels Excelsior
    Stresemannstraße 78
    10963 Berlin

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