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Gertrude Sandmann (1893–1981)

Die Malerin und Grafikerin Gertrude Sandmann, Schülerin von Käthe Kollwitz, erhielt als jüdische und lesbische Künstlerin gleich nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten  Berufsverbot, ihre Werke wurden als „entartet“ gebrandmarkt. 1942 täuschte Sandmann mit einem Abschiedsbrief eine Selbsttötung vor und überlebte versteckt in Berlin. Nach dem Krieg konnte sie ihre berufliche Existenz wieder aufbauen und sich für die Rechte lesbischer Frauen engagieren.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Claudia Schoppmann, Zeit der Maskierung. Lebensgeschichten lesbischer Frauen im „Dritten Reich“, Frankfurt a. M. 1998.

Anna Havemann, Gertrude Sandmann. Künstlerin und Frauenrechtlerin, Berlin 2010.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Akademie der Künste
    Pariser Platz 4
    10117 Berlin

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