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Charlotte Salomon (1917–1943)

Die junge hoch begabte Malerin Charlotte Salomon hinterließ weit über 1.000 Bilder, mit denen sie ihr Leben tagebuchartig begleitet hatte, darunter eine Sequenz über die KZ-Haft ihres Vaters und den Zyklus „Leben? Oder Theater?“. Schule wie Kunststudium musste sie als Jüdin vorzeitig abbrechen, eine ihr zugesprochene künstlerische Auszeichnung wurde anderweitig vergeben. Sie floh nach Frankreich, wo sie Waisenkinder betreute. 1943 heiratete sie, kurz darauf wurde sie mit den Kindern nach Auschwitz deportiert.

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Literatur:

Christine Fischer-Defoy (Hg.), Charlotte Salomon. Leben oder Theater. Das Lebensbild einer jüdischen Malerin aus Berlin 1917–1943, Berlin 1986.

Astrid Schmetterling, Charlotte Salomon. 1917–1943. Bilder eines Lebens. Jüdischer Verlag im Suhrkamp-Verlag, Frankfurt a. M. 2001.

Edward van Voolen (Hg.), Charlotte Salomon. Leben? Oder Theater?,  München 2004.

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