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Nelly Sachs (1891–1970)

Die Schriftstellerin Nelly Sachs, die bereits als 17-Jährige Gedichte verfasste, war nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wiederholt Schikanen ausgesetzt – nach einem Verhör durch die Gestapo verlor sie zeitweilig ihre Stimme. 1940 floh sie nach Schweden, wo ihre Hauptwerke entstanden, in denen sie sich mit den Folgen des Nationalsozialismus und jüdischem Leid auseinandersetzte. 1966 erhielt sie als erste deutschsprachige Autorin den Literatur-Nobelpreis.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Ruth Dinesen, Nelly Sachs. Eine Biographie, Frankfurt a. M. 1992.

Aris Fioretos, Flucht und Verwandlung – Nelly Sachs, Schriftstellerin. Ein Katalogbuch mit etwa 400 Bildern, Berlin 2010.

Gabriele Fritsch-Vivié, Nelly Sachs. Monographie, Reinbek 2001.

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