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Fritz Rotter (1888–1939)

Die Operette brachte ihm den Erfolg: Fritz Rotter, der zusammen mit seinem Bruder Alfred einer der kommerziell erfolgreichsten Theatermacher Deutschlands war. Die NS-Zeitung Der Angriff verunglimpfte beide als die „ungekrönten semitischen Könige der Berliner Bühnen“. 1933 nach Liechtenstein geflohen, konnte Fritz Rotter schwer verletzt einem nationalsozialistischen Entführungskommando entkommen. Jüngsten Erkenntnissen zufolge starb er 1939 in Frankreich.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Herzlichen Dank an den Historiker Peter Kamber für die Informationen zum Tode Fritz Rotters.

 

Literatur:


Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 298ff.


Peter Kamber, Der Zusammenbruch des Theaterkonzerns von Alfred und Fritz Rotter im Januar 1933. Die Berichte über den Berliner Konkurs und die gegen die Rotter gerichtete Stimmung im Prozess gegen ihre Entführer, in: Jahrbuch des historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 103 (2004); online unter:
peterkamber.de/files/rotter/1.pdf

Peter Kamber, Zum Zusammenbruch des Theaterkonzerns der Rotter und zum weiteren Schicksal Fritz Rotters. Neue Forschungsergebnisse, in: Jahrbuch des historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 106 (2007); online unter:
peterkamber.de/files/rotter/2.pdf

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Admiralspalast
    Friedrichstraße 101/102
    10117 Berlin

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