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Alfred Rotter (1886–1933)

Die Kritiker hassten ihn, doch das Publikum strömte in seine Theater: Alfred Rotter war einer der kommerziell erfolgreichsten Theaterbetreiber Deutschlands. Schon früh antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt, kaufte er 1931 die liechtensteinische Staatsbürgerschaft. Als Nationalsozialisten versuchten, seine Frau Gertrud, seinen Bruder Fritz und ihn aus seinem Exil zu entführen, kamen Gertrud und Alfred Rotter am 5. April 1933 ums Leben.

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Literatur:


Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 298ff.


Peter Kamber, Der Zusammenbruch des Theaterkonzerns von Alfred und Fritz Rotter im Januar 1933. Die Berichte über den Berliner Konkurs und die gegen die Rotter gerichtete Stimmung im Prozess gegen ihre Entführer, in: Jahrbuch des historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 103 (2004); online unter:
peterkamber.de/files/rotter/1.pdf

Peter Kamber, Zum Zusammenbruch des Theaterkonzerns der Rotter und zum weiteren Schicksal Fritz Rotters. Neue Forschungsergebnisse, in: Jahrbuch des historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 106 (2007); online unter:
peterkamber.de/files/rotter/2.pdf

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Admiralspalast
    Friedrichstraße 101/102
    10117 Berlin

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