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Therese Rothauser (1865–1943)

Die Opernsängerin Therese Rothauser begeisterte das Publikum in zahlreichen Premieren, besonders aber auch als Mozartinterpretin. 1890 erhielt sie nach der „Carmen“-Aufführung als kaiserliches Geschenk eine kostbare Saphirbrosche überreicht. Über 25 Jahre gehörte sie der Königlichen Hofoper in Berlin an und hatte daneben Gastauftritte auf großen Opernbühnen. Später unterrichtete sie in Berlin Gesang. 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie ums Leben kam.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 297ff.
Karl Josef Kutsch/Leo Riemens, Großes Sängerlexikon, Berlin 2000.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.153.




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Weitere Bilder

Therese Rothauser, 1925© David Friedmann

Diese Zeichnung von David Friedmann wurde freundlicherweise bereit gestellt von Miriam Friedmann Morris. Mehr zu David Friedmann finden Sie hier.

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Staatsoper
    Unter den Linden 7
    10117 Berlin

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