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Willy Rosen (1894–1944)

In den 1920er-Jahren gehörte Willy Rosen zu den bekanntesten Unterhaltungsmusikern Berlins. Seine Karriere fand 1933 ein jähes Ende. Bevor Rosen 1936 in die Niederlande emigrierte, konnte er nur noch beim Jüdischen Kulturbund auftreten. In Scheveningen gründete er die Emigranten-Bühne „Theater der Prominenten“, die 1942 verboten wurde. Die Flucht in die USA gelang nicht mehr, Rosen wurde über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert und in den Gaskammern ermordet.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:


Volker Kühn, Rosen, Willy, in: Neue Deutsche Biographie (NDB), Band 22, Berlin 2005, S.54 ff.
Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 294f.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 82.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Kabarett der Komiker
    Kurfürstendamm 156
    10709 Berlin

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