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Hans Reichmann (1900–1964)

Der Rechtsanwalt Hans Reichmann kämpfte an vorderster Front im Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens gegen Antisemitismus und Nationalsozialismus. Mit dem „Büro Wilhelmstraße“ dokumentierte er das Treiben der NSDAP und setzte deren antisemitischer Propaganda aufklärerische Schriften entgegen. Nach den Novemberpogromen 1938 wurde Reichmann ins KZ Sachsensenhausen verschleppt, konnte Deutschland jedoch 1939 gen England verlassen.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Michael Wildt (Hg), Hans Reichmann. Deutscher Bürger und verfolgter Jude. Novemberpogrom und KZ Sachsenhausen 1937-1939, München 1998.

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