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Lydia Rabinowitsch-Kempner (1871–1935)

Die Tuberkulose-Forscherin Lydia Rabinowitsch-Kempner erhielt 1912 als erste Frau an der Berliner Universität und als zweite Frau in Preußen den Professorentitel – eine Anstellung blieb ihr aufgrund antisemitischer Anfeindungen jedoch verwehrt. Ab 1920 leitete sie das Bakteriologische Institut am Krankenhaus Moabit, wurde jedoch 1933 als Jüdin von den Nationalsozialisten entlassen. Gesundheitlich war sie nicht mehr in der Lage zu emigrieren und starb 1935 in Berlin.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Katharina Graffmann-Weschke, Lydia Rabinowitsch-Kempner (1871–1935). Leben und Werk einer der führenden Persönlichkeiten der Tuberkuloseforschung am Anfang des 20. Jahrhunderts, Herdecke 1999.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Krankenhaus Moabit
    Turmstraße 21
    10559 Berlin

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