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Daniel Prenn (1904–1991)

Daniel Prenn (links) und Hans Moldenhauer (rechts)© Bundesarchiv, Bild 102-08950/CC-BY-SA

Daniel Prenn war seit 1927 der erfolgreichste deutsche Tennisspieler. Aufgewachsen in St. Petersburg und Absolvent eines Ingenieurstudiums in Berlin, wurde der Sechste der Weltrangliste im Jahr 1933 als Jude aus seinem Club ausgestoßen. Trotz internationaler Proteste wurde er auch aus der deutschen Davis-Cup-Mannschaft ausgeschlossen, für die er 31 Mal gespielt hatte. Prenn, der sich zu dieser Zeit im Ausland befand, kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Ralf Schäfer

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

 

 

Literatur:

Deutscher Tennisbund (Hg.), Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hundert Jahre Deutscher Tennis Bund, Berlin 2002.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 54.



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