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Alfred Polgar (1873–1955)

Der Feuilletonist Alfred Polgar entstammte den Wiener Kaffeehaus-Literatenzirkeln und kam Ende der 1920er-Jahre nach Berlin. Hier schrieb der von den besten Schriftstellern seiner Zeit wegen seines brillanten Stils gelobte Polgar für pazifistische Zeitschriften wie Die Weltbühne. Als linksliberaler Jude floh er 1933 nach Prag, später nach Paris und in die USA. Dort war er zunächst in Hollywood als Drehbuchautor tätig. Nach dem Krieg ließ er sich in der Schweiz nieder.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Andreas Nentwich, Alfred Polgar. Leben in Bildern, Berlin 2012.

Harry Rowohlt (Hg.), Alfred Polgar. Das große Lesebuch, Zürich 2003.

Ulrich Weinzierl, Alfred Polgar. Eine Biographie, Wien 2005.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Redaktionsräume "Die Weltbühne"
    Kantstraße 152
    10623 Berlin

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