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Harald Poelchau (1903–1972)

Der Theologe Harald Poelchau wirkte ab 1933 als Pfarrer im Gefängnis Berlin-Tegel. Nach Beginn der Deportationen im Oktober 1941 und bis zum Kriegsende half er verfolgten Juden unterzutauchen und unterstützte sie in ihrem Überlebenskampf. Im gleichen Jahr schloss er sich zudem der Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke – dem Kreisauer Kreis – an. 1971 wurden Poelchau und seine Ehefrau Dorothea als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Klaus Harpprecht, Harald Poelchau. Ein Leben im Widerstand, Reinbek 2004.

Henriette Schuppener, Nichts war umsonst. Harald Poelchau und der deutsche Widerstand, Berlin 2006.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 266-267.

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