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Abraham Pisarek (1901–1981)

Abraham Pisarek war seit Ende der 1920er-Jahre als Bildreporter tätig und verkehrte vorwiegend in linken Künstler- und Literatenkreisen. Nach 1933 konnte er nur noch für jüdische Einrichtungen tätig sein – seine Fotografien dokumentieren eindrücklich den für die Juden Berlins stetig enger werdenden öffentlichen Raum. Nach 1941 wurde Pisarek zum Arbeitseinsatz gezwungen, konnte jedoch überleben. Nach dem Ende des Krieges war er in der DDR wieder als Fotograf tätig.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Inge Unikower, Suche nach dem gelobten Land. Biografie, Verlag der Nation, Berlin 1978.

Joachim Schlör (Hg.), Jüdisches Leben in Berlin 1933–1941. Fotografien von Abraham Pisarek, Berlin 2012.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.176.

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